Uns schickt der Himmel - 72 Stunden für einen guten Zweck
 Mirko schreibt mit Kreide das Motto der Aktion

geschrieben von Gabi Olpp am Freitag, 21. Juni 2019

Gemeinsam Anpacken! Wie junge Menschen in 72 Stunden die Welt ein bisschen besser machen.

Unter dem Motto „Uns schickt der Himmel“ übernehmen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gemeinnützige soziale, ökologische oder interkulturelle Aufgaben. Mit Spaß und Engagement packen sie dort an, wo es sonst niemand tut, wo das Geld oder die Bereitschaft fehlt, anderen unter die Arme zu greifen. Nach exakt 72 Stunden wird das Ergebnis präsentiert. Mit der Teilnahme an dieser Aktion machen rund 80.000 junge Menschen in ganz Deutschland die Welt ein bisschen besser und gestalten die Zukunft der Gesellschaft aktiv mit!

Gemeinsamer sozialer Einsatz für andere

Mirko Blatter, einer unserer Auszubildenden im ersten Ausbildungsjahr war in diesem Jahr Teil der 72-Stunden-Aktion. Da er zur Überraschungsvariante „Get it“ gehörte, erfuhr er erst zum Projektstart, am Donnerstag 23. Mai um 17:07 Uhr, wie sein Projekt aussah.

Als Mirko mir von der geplanten 72-Stunden-Aktion erzählte, war für uns schnell klar, dass wir ihn gerne dabei unterstützen möchten! Wir stellten ihn für dieses soziale Event frei.

– Britta Zölle, Personalreferentin

Projekt Brunnenbau

Mirko wurde dem Projekt „Brunnenbau und Instandhaltung, Friedhof Eberfingen“ zugeteilt. Eine seiner Aufgaben war es, gemeinsam mit den anderen Gruppenmitgliedern, einen alten Brunnen zu demontieren, neue Wasserleitung zu legen, den Bodenablauf zu setzen und zwei neue Brunnen aufzubauen. Neben dem Bau des Brunnens übernahmen die jungen Leute das Schneiden der Thuja Sträucher und die Reinigung des alten Steinkreuzes. 

 Projektbeschreibung Friedhof Eberfingen

Interview mit unserem Azubi Mirko Blatter

Wie Mirko dazu kam, an drei spannenden Projekttagen teilzunehmen, erfahren Sie im folgenden Kurzinterview.

Wie bist Du auf die 72-Stunden-Aktion aufmerksam geworden?

Durch die begeisterten Erzählungen meiner Geschwister, die an der letzten Aktion teilgenommen haben und über die Jugendarbeit meiner Heimatgemeinde, die sich stark für die Belange von Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 12 bis 25 Jahren engagiert.

Was war Deine Motivation mitzumachen?

Ich wollte etwas Gutes tun, in einer coolen Gruppe unter Freunden, für die Gemeinschaft und unser Dorfleben. Außerdem reizte mich die Herausforderung gute, sinnvolle Arbeit zu leisten und die Spannung im Vorfeld auf die bis zum Start geheime Aufgabe.

Was hat Dir an dieser Aktion besonders gefallen?

Gemeinschaftlich etwas Neues in der Gemeinde zu erbauen und die Gemeinschaft damit zu bereichern. Sehr schön und eine echte Belohnung, war dann die Präsentation des Ergebnisses unserer Arbeit der Gemeinde im Rahmen des Gottesdiensts am Sonntag.

 

 

 Unser Azubi Mirko Blatter bei der Arbeit an einer Maschine

Impressionen

Über die 72-Stunden-Aktion

Die 72-Stunden-Aktion ist eine jährlich stattfindende Sozialaktion des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) und seiner Verbände. In 72 Stunden setzen sich junge Engagierte aus katholischen Jugendverbänden und vielen weiteren Gruppen für Mitmenschen, für die Umwelt, für Solidarität und Gerechtigkeit, für Bildung sowie für ihr unmittelbares Zuhause ein. Die Projekte greifen politische und gesellschaftliche Themen auf und orientieren sich an der Lebenswelt. Die Teilnehmenden werden eben dort für und mit anderen tätig, wo sie auch sonst im Alltag unterwegs sind. Seien es Nachbarschaftstreffen, Partnerschaften zu Asylunterkünften oder der Bau von Klettergerüsten. Die Aktionen können interreligiös, politisch, ökologisch oder international ausgerichtet sein. Wichtig ist der gemeinsame Einsatz für andere oder mit anderen!

Die Projektvarianten

Bei der Anmeldung können Interessierte zwischen der Do-it- und Get-it-Variante auswählen.

Do it - die Do-it-yourself-Variante

Die Aktionsgruppe hat von der Idee über die Planung bis zur Durchführung ihrer Aktion alles selbst in der Hand. Der regionale Koordinierungskreis prüft lediglich, ob das Projekt den Kriterien zur Aktion entspricht und gibt den Aktionsgruppen bei Bedarf Hilfestellung und Beratung. Die Mitgliedsverbände und Jugendorganisationen haben die Möglichkeit, ein bestimmtes politisches, soziales, ökologisches und verbandsspezifisches Thema vorzuschlagen.

Get it - die Überraschungsvariante

Die Aktionsgruppe bekommt eine Aufgabe gestellt, die sie vorher nicht kennt. Erst mit dem Startschuss zur Aktion teilt die Aktionspatin oder der Aktionspate der Gruppe ihr Projekt mit.

Zur Webseite der Aktion

https://www.72stunden.de/

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