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Zwischen Training, Zeitdruck und 470 Kilogramm Werkzeug

Die WorldSkills Shanghai 2026 rücken näher. Für Manuel Nussbaumer beginnt nun die letzte Phase einer intensiven Vorbereitung.
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  • WorldSkills 2026 - Road to Shanghai
07.09.2026 | Geschrieben von Rosita Ungerank

Vom 22. bis 27. September 2026 treffen sich in Shanghai junge Berufstalente aus aller Welt zu den WorldSkills. Als Schweizermeister im CNC-Fräsen tritt Manuel dort für die Schweiz an. Seine Ausbildung zum Polymechaniker absolvierte er bei Bucher Hydraulics in Neuheim, wo er bis heute tätig ist.

Seit seiner Qualifikation bei den SwissSkills 2025 hat er viele Stunden trainiert. Dabei geht es längst nicht nur um die Arbeit an der CNC-Fräsmaschine. Wettkampfsimulationen, neue Umgebungen, Zeitdruck und mentale Stärke gehören ebenso dazu.

Trainieren unter Wettkampfbedingungen

Ein wichtiger Teil auf dem Weg nach Shanghai sind möglichst realistische Wettkampfsimulationen. Im Mai fand ein erster internationaler Trainingswettkampf in der Schweiz statt.

Die Erstplatzierten aus der Schweiz, Deutschland und Liechtenstein arbeiteten während mehrerer Tage unter Bedingungen, die den WorldSkills möglichst nahekommen sollten. Neue Abläufe, Schichtpläne und begrenzte Zeitfenster gehörten bewusst dazu.

Im Juli folgte der nächste Trainingswettkampf in Deutschland. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus Deutschland, Liechtenstein, Österreich und Tschechien stellte sich Manuel erneut anspruchsvollen Aufgaben unter Zeitdruck.

Eine ungewohnte Umgebung und neue Maschinen sorgten dabei für zusätzliche Herausforderungen.

Ende August folgte in Liechtenstein die letzte Generalprobe vor Shanghai. Noch einmal ging es darum, unter möglichst realistischen Bedingungen zu arbeiten und die Abläufe zu festigen. Die Erkenntnisse daraus flieβen nun in die letzten Trainingswochen ein.

Konzentration, Teamgeist und mentale Stärke

Neben Präzision und technischem Können sind auch Konzentration, Flexibilität und der Umgang mit Zeitdruck gefragt. Genau diese Anforderungen standen in den vergangenen Monaten immer wieder im Fokus.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der mentalen Vorbereitung. Vor einem Wettkampf geht Manuel jeweils gedanklich durch, was ihn in den kommenden Stunden erwartet.

Eine wichtige Rolle spielt auβerdem das SwissSkills National Team. Über mehrere gemeinsame Weekends hinweg hatten die Wettkämpferinnen und Wettkämpfer Gelegenheit, sich besser kennenzulernen, gemeinsam zu trainieren und Erfahrungen auszutauschen.

Vom Team Weekend am Schwarzsee über die Competitor Weekends in St. Gallen und Tenero bis zum abschlieβenden Team Weekend in Nottwil sind die jungen Menschen Schritt für Schritt enger zusammengerückt.

Auch wenn in Shanghai jede und jeder in der eigenen Disziplin antritt, verbindet alle das gleiche Ziel: die Schweiz an den WorldSkills bestmöglich zu vertreten.

Was alles ins Gepäck muss

Organisatorisch bringt die Teilnahme an den WorldSkills einiges mit sich.

Das zeigt sich allein beim Gepäck: Rund 400 Kilogramm Werkzeug nimmt Manuel mit nach China.

Fertig verpackt sind es sogar etwa 470 Kilogramm.

Mit dabei sind Messwerkzeuge, Fräser und Bohrer, Werkzeughalter, Handwerkzeuge und sogar der Schraubstock. 

Die letzten Wochen vor Shanghai

Nun rückt die Abreise näher. Die verbleibende Zeit nutzt Manuel, um an den letzten Details zu arbeiten.

Worauf freut er sich besonders?

Darauf, endlich zeigen zu können, was er gelernt hat, und auf den Moment, in dem er sein letztes Werkstück abgibt.

Am 22. September starten die WorldSkills in Shanghai. Dann beginnt für Manuel der Moment, auf den er sich so lange vorbereitet hat.

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Tags: Berufsbildung, WorldSkills
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